Systeme sind Einheiten, die sich immer aus mehreren Elementenzusammensetzen. Elemente in einem System zeichnen sich dadurch aus, dass sie in einer Wechselwirkung zueinander stehen. Dort, wo keine Wechselwirkung mehr zwischen den Elementen besteht beginnt für das System die Umwelt. Mit Hilfe der Systemtheorie versucht man die Erscheinungen und Gesetzmäßigkeiten unterschiedlichster komplexer Systeme verstehbar und bearbeitbar zu machen, indem einheitliche Begriffe und Werkzeuge anwendet.
Die Systemtheorie ist im Grunde genommen interdisziplinäre Modellbildung. Daher wird sie auch in anderen Bereichen der Humanwissenschaften eingesetzt, wie z.B. in der Soziologie oder der Psychologie.
Auch die Didaktik fußt auf der Systemtheorie. Auch hier werden Systeme gebildet, die es uns ermöglichen sollen funktionale Zusammenhänge der verschiedenen Aspekte von Didaktik zu erkennen. Das beginnt schon bei der Einteilung in ihre verschiedenen Teilgebiete und wird innerhalb dieser fortgeführt. http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Systemtheorie.html
Aus:
- König, E., & Riedel, H. (1971). Unterrichtsplanung 1. Konstruktionsgrundlagen und -kriterien. Weinheim und Basel: Beltz.
- Kron, F. (2008). Grundwissen Didaktik. München: Reinhardt.
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