Daniel Lachenmeir - Journal - SS2011
   
 
  Lerntheoretische Didaktik

Lehrtheoretische Didaktik
 

Aus der Kritik an der Bildungstheoretischen Didaktik entwickelten Paul Heimann, Gunter Otto und Wolfgang Schulz Mitte der sechziger Jahre das Berliner Modell der Didaktik. Später wurde dieses Modell von Wolfgang Schulz zum Hamburger Modell weiter entwickelt. Beide Modelle sind der Lehr- oder auch Lerntheoretischen Didaktik zuzuordnen.

Das Berliner Modell ist ein an wertfreien, empirisch-positivistischen Methoden orientiertes Modell. Es analysiert die Strukturen von Unterricht und beschreibt ihn als Zusammenwirken unter- schiedlicher Faktoren. Dabei wird auf die Erkenntnisse aus anderen Disziplinen, etwa der Psychologie oder der Soziologie zurückgegriffen. Im Gegensatz zu anderen didaktischen Modellen, wie beispielsweise der Waldorf- und Montessori-Schule, ist das Berliner Modell kein geschlossenes theoretisches System, das von Axiomen und didaktischen Postulaten gesteuert wird (Heimann, 1976). Im Berliner Modell wird der Lehrende als ‚Profi‘ verstanden, der den Lernenden zur Mündigkeit verhilft. Dieses Rollenverständnis fügt sich harmonisch in die Modellvorstellung des Konstruktivismus ein, in welcher der Lehrende als Coach beschrieben wird.

Für die Analyse von E-Learning ist das Berliner Modell deshalb besonders geeignet, weil darin der Medieneinsatz als eine eigenständige Dimension von Unterricht begriffen wird.

A
us: http://www.e- teaching.org/didaktik/theorie/didaktik_allg/DidaktischeModelle.pdf

 

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